Westlicher Randbereich von Durlach

Alle Bilder ohne Datum vom 13. 03. 2011



Übersicht
Die gestrichelte Linie umgrenzt den im Folgenden beschriebenen Bereich.
(Quelle: OpenStreetMap contributors  Ausschnitt, verändert)


Bahnhof Durlach


Blick vom Bahnhof Durlach zur Zentrale der international tätigen Schwabe-Gruppe


Pforte Dr. Willmar Schwabe
Nach dem 2. Weltkrieg begann die - ursprünglich in Leipzig beheimatete - Firma einen Neuanfang
in  Karlsruhe-Durlach. Heute  ist  die  Firma ein weltweit führender  Hersteller von Phytopharmaka
(= pflanzliche Arzneimittel).

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Konversion im Bereich der früheren Seboldwerke/Badischen Maschinenfabrik Durlach

 
Übersicht Konversionsgebiet
Quelle:
Topographische  Karte  1 : 25 000 des Großherzoglich  Topographischen  Bureaus von 1914, vergrößerte Ausschnitte Blatt Karlsruhe, Blatt  Ettlingen,

   

Hinweisschild                                                                                Straßenschild
Ende des 19. Jhds begann Sebold mit der Herstellung von Maschinen zur Streichholzproduktion. Mit der Ausweitung auch auf den
Bau weiterer Maschinen und schließlich mit dem Bau einer eigenen Gießerei entwickelten sich die späteren Badischen Maschinen-
fabrik  Durlach (BMD) als Teil von  Durlachs Industrie zu einem wichtigen Arbeitgeber der Region. Nach diversen Besitzerwechseln
wurde der  Standort in  Durlach  Anfang des 21. Jhds geschlossen. Damit entstand die Situation, dass am Rand des  Stadtteils das
ehemalige Industriegebiet einer neuen Nutzung zugeführt werden musste.



Seboldzentrum - Ecke Pfinztalstraße/Seboldstraße
Das Gebäude der ehemaligen Seboldwerke beherbergt heute ein  Existenzgründerzentrum
(s. u.).
 

Firmen im Gründerzentrum 



Blick von der Pfinztalstraße auf das Gebäude P 90
Das frühere Verwaltungsgebäude der BMD ist heute ein Gewerbe- und Dienstleistungszentrum.
Im Bereich des wenig attraktiven Erdgeschosses ist ein neuer Vorbau für Läden geplant.
Nachtrag 2020
Im Zuge der Aufwertung des Westeingangs von Durlach soll das Gebäude P 90 abgerissen und
durch einen repräsentativen Neubau ersetzt werden.


Sanierungsarbeiten im ehemaligen Werksgelände (März 2011)
Im Hintergrund der Schornstein des ehemaligen Kesselhauses.


Die sanierte Halle im Mai 2013
Blick von Südwesten

   
Die große Werkshalle wurde in eigenständige Bereiche aufgeteilt, in die alten Fenster setzte man neue Eingänge zu
den individuellen Büros.



Die oben beschriebene Halle von Norden


Neubau der "dhmp", einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


Blick von Norden (Pfinzstraße)  auf die Straße" Zur Gießerei"


Hinweistafel an der südlichen Einfahrt auf Firmen im Konversionsgebiet


Eine frühere Werkshalle im Westen des Bereichs wird zur Zeit als Parkplatz genutzt.


Konversionsgebiet
Bisher wurde nur der östliche  Bereich des ehemaligen  Fabrikgeländes östlich von der/bzw.um die
Straße "Zur Gießerei"  umgestaltet. Teilweise wurden alte Gebäude saniert, Neubauten entstanden.
Der große Komplex im Westen blieb noch weitgehend unangetastet.

Quelle: OpenStreetMap contributors  Ausschnitt

Nachtrag 2021
Nun soll die Konversion auch auf die westliche Hälfte des ehemaligen Fabrikgebiets entlang
der Pforzheimer Straße sowie auf den Bereich an der Pfinzstraße ausgeweitet werden. Auch
 im  Zusammenhang mit der geplanten  Neugestaltung des Westeingangs von Durlach an der
Pfinztalstraße ist eine Umgestaltung hier von Bedeutung



Pforzheimer Straße - Blick nach Norden- rechts das ehemalige Fabrikgebiet
Im Hintergrund der Schornstein des ehemaligen Kesselhauses


   
                           Südlicher Teil              Westlicher Bereich des Konversionsgebiets          Ehemaliges Kesselhaus             


Westlicher Bereich des Konversionsgebiets - Nördlicher Teil
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Konversion im Bereich des ehemaligen Pfaff Geländes

Fotos ohne Datum vom März 2011


Die Raumfabrik
Eine weitere - städtebaulich fast noch überzeugendere - Umgestaltung eines
Fabrikgeländes wurde im  Bereich der ehemaligen Nähmaschinenfabrik Pfaff
in Durlach vorgenommen.



Straße "An der Raumfabrik" - Blick auf umgestaltetes Werksgelände (links)
Das Bistro Gritzner erinnert noch an die frühere Maschinenfabrik Gritzner, später Gritzner-Kayser, die neben Nähma-
schinen u. a. auch Fahrräder herstellte. Die an der Wende des 19.  zum 20. Jhd größte Nähmaschinenfabrik Europas
war jahrzehntelang ein bedeutender Arbeitgeber.



Reklame für Gritzner Fahrräder im Durlacher Wochenblatt (s.u.) von 1908




1957 ging die Firma Gritzner in den Besitz  von Pfaff über. Nach der späteren Übernahme durch eine schwedische Firma wurde der
Betrieb an diesem Standort Ende des 20. Jhds eingestellt. Auch dieses Fabrikgelände musste einer neuen Nutzung zugeführt werden.



Plan der Raumfabrik
Auf  dem ehemaligen  Werksgelände entstanden unter der Oberleitung des Architekten
Essari  durch  Abriss  Freiflächen   (Parkplätze/Grünanlagen), die Fabrikationsgebäude
wurden modern umgestaltet und so entstand quasi ein neuer Stadtteil - die Raumfabrik.
Viele Firmen fanden hier ihre neue Wirkungsstätte. Auf dem Plan ist nur das Areal A dar-
gestellt. Mittlerweile sind aber auch noch Gebäude auf der östlichen Seite der
Amalienbadstraße als Areal B hinzugekommen.


    
Ehemalige Fabrikhalle mit neuer Aufstockung

Da die Nutzer des oberen Geschosses Erweiterungflächen brauchten, wurde ein Stahlgerüst über
das Dach gestellt und darauf einzelne Raummodule zu einer neuen Bürofläche zusammengefügt.
Ein Nähmaschinen Service im Erdgeschoß
trägt noch den Namen der ehemaligen Fabrik.


Blick von der Rückseite auf die aufgesetzten Raummodule

   
Kunst ist in der Raumfabrik immer wieder zu finden.                                         Am Sonntag sind die Parkplätze leer.    

    
Blick auf die umgebaute ehemalige Aluminiumgießerei - heute ein Bürogebäude     

   
Nordteil - Blick nach Norden           Ehemalige Fabrikgebäude in der Amalienbadstraße          Südteil - Blick nach Norden


Das alte Kesselhaus der Fabrik

Das ehemals rein technischen Zwecken dienende Gebäude wurde zu einem modernen Highlight der Raum-
fabrik. Die Grundgestalt blieb weitgehend erhalten, die technischen Anlagen auf dem Dach wurden entfernt.
Das neue gläserne Treppenhaus ist jetzt ein ganz  interessanter Blickfang. Nach dem Einbau von Zwischen-
böden ist das  Ziegelbauwerk heute ein   Bürogebäude. Der  Schornstein dient nun als Träger von Mobilfunk-
antennen.



Das vorgesetzte Treppenhaus ist mit großen Wandgemälden geschmückt.

   
Blick von der Straßenbahnhaltestelle Killisfeld zum Kesselhaus und zur Raumfabrik
Über die Straßenbahnlinien 2 und 8 ist die Raumfabrik mit den Zentren von Karlsruhe und Durlach verbunden.
Am Schornstein ist die Schrift "Pfaff" noch zu sehen.

   
Vorderseite                      Wohngebäude in der Straße "An der Raumfabrik"                       Rückseite
An die Nordwestecke der Raumfabrik schließt sich ein neuer Wohnblock und eine Kindertagesstätte an.


Kita "les explorateurs - die Entdecker"
Die bilinguale (Französisch/Deutsch) Kita in der Straße " An der Raumfabrik"  beherbergt in ihren
Räumen auch  Gruppen,  in denen behinderte und unbehinderte Kinder integriert sind. Das ältere
Gebäude im Hintergrund befindet sich bereits in der Ernst-Friedrich-Straße.

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Areal B


Plan der Raumfabrik
(Quelle: OpenStreetMap contributors  Ausschnitt, verändert)

Die Raumfabrik hat sich in den südöstlichen Bereich der ehemaligen Nähmaschinenfabrik erweitert.

   
Amalienbadstraße - Blick nach Südwesten
Dei Amalienbadstraße liegt zwischen den beiden Bereichen der Raumfabrik, Areal B liegt auf der südöstlichen Seite (auf dem Bild links),

   
Ein Informationsschild zeigt einen Gebäudeplan und alphabetisch geordnet die Nutzung von Areal B                             Areal B                          
Hinter den älteren  Gebäuden des ehemaligen  Pfaffareals entstanden die neuen  Gebäude A, B, C und D.
Büros, Gastronomie und  Gewerbe
werden durch die Kita Amalienschlössle am Nordrand ergänzt

Ouelle Plan rechts : (Quelle: OpenStreetMap contributors  Ausschnitt, verändert)
 

Blick über den Innenhof von Areal B
Ältere (links und Mitte 61, 54, 53) und neue (rechts C) Gebäude umrahmen die - noch unfertige - Grünanlage im Innenhof.


Ein interessantes, niedriges Gebäude ermöglicht  die Öffnung des Innenhofs nach Osten.



Begrünte Dachflächen und atriumartigen Innenhöfe . . .

   
  . . . sollen das Mikroklima positiv beeinflussen.


Blick nach Westen zum alten Fabrikgebäude

   
Der Innenhof wird beiderseits von "Glaspalästen" eingerahmt.



Die Rückseite im Osten ist von Fahrzeugabstellplätzen und einem Parkhaus geprägt.



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Kreuzung Killisfeldstraße und Auer Straße - Blick in die Killisfeldstraße
Im Westen Durlachs findet man neben älteren Gebäuden (s. weiter u.) auch neuere Hochhäuser und Wohnblocks.


Terrassenhaus in der Raiherwiesenstraße
Mehrere terrassenförmig gebaute Gebäude bieten eine Abwechslung gegenüber den üblichen
Wohnblöcken.


Einkaufszentrum in der Raiherwiesenstraße


Ehemalige Paracelsus-Klinik
Das ehemalige Krankenhaus wurde - wie die benachbarte Richt-Wohnanlage - von einem Privatinvestor
gebaut und gehörte zu den Paracelsus-Kliniken Deutschland. Im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen
 der Paracelsus Gruppe wurde die Klinik 2018 geschlossen.


Blick von der Paracelsus-Klinik in die Pfaffstraße
Im Hintergrund sieht man zwei Hochhäuser der Richt-Wohnanlage.


Markgrafenstift in der Raiherwiesenstraße
D
ie Bauweise als Terrassenhaus bietet den Bewohnern der Seniorenresidenz großzügige Balkone.


Wohnblock in der Schinnrainstraße


Kreuzung Raiherwiesen- und Bleichstraße
Zwischen Bleichstraße, Durlacher Alleee und Ernst-Friedrich-Straße wird das Straßenbild durch ältere
Häuser abwechslungsreicher gestaltet.


Pestalozzischule
Die Grund- und Werkrealschule wurde 1914 - 1915 gebaut.


Karlsruher Allee


Einmündung Auer Straße in die Karlsruher Allee
Gebäude im Stil des Historismus prägen das Bild in diesem Bereich Durlachs.

Routenvorschlag: Anfahrt mit Bahn vom Hauptbahnhof oder aus der Innenstadt mit der Straßenbahn. Vom Bahnhof Durlach über die Schwabestraße in die
 Pforzheimer Straße. Erst nach Norden,dann  rechts (östlich) in die Pfinzstraße und gleich wieder rechts in die Straße Zur Gießerei. Durch die ehemalige
Fabrik bis zur Pfinztalstraße. Weiter nach Süden durch die Gritznerstraße in die Straße An der Raumfabrik. Bis zum Kesselhaus mit Schornstein (evtl.
 Abstecher nach links in die Amalienbadstraße). Über die Killisfeldstraße in die Raiherwiesenstraße, nach der Pestalozzischule nach rechts über den Platz in
 die Karlsruher Allee. Durch die Unterführung zur Straßenbahnhaltestelle
.

Copyright P. H.                               Zur Ausgangsseite zurück mit Linkspfeil                          Zur Startseite