
Übersicht
Die gestrichelte Linie
umgrenzt den im
Folgenden beschriebenen Bereich.
(Quelle: OpenStreetMap
contributors Ausschnitt, verändert)

Bahnhof Durlach

Blick vom Bahnhof Durlach zur
Zentrale der international tätigen Schwabe-Gruppe

Pforte Dr. Willmar Schwabe
Nach dem
2. Weltkrieg begann die - ursprünglich in Leipzig
beheimatete - Firma einen Neuanfang
in Karlsruhe-Durlach. Heute ist die
Firma ein weltweit führender Hersteller von
Phytopharmaka
(= pflanzliche Arzneimittel).
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Konversion im Bereich der früheren Seboldwerke/Badischen
Maschinenfabrik Durlach

1914
Übersicht
Konversionsgebiet
2022
Quellen: Topographische
Karte 1 : 25 000 des Großherzoglich
Topographischen Bureaus von 1914, vergrößerte Ausschnitte Blatt
Karlsruhe, Blatt Ettlingen,
Rechts: OpenStreetMap,
Ausschnitt, verändert
Hinweisschild
Straßenschild
Ende des 19. Jhds begann Sebold
mit der Herstellung von Maschinen zur Streichholzproduktion. Mit
der Ausweitung auch auf den
Bau weiterer Maschinen und schließlich mit dem Bau
einer eigenen
Gießerei entwickelte sich die spätere Badische Maschinen-
fabrik Durlach (BMD) als Teil von Durlachs Industrie
zu einem wichtigen Arbeitgeber der Region. Nach diversen
Besitzerwechseln
wurde der Standort in Durlach Anfang des 21.
Jhds geschlossen. Damit entstand die Situation, dass am Rand
des Stadtteils das
ehemalige Industriegebiet einer neuen Nutzung zugeführt werden
musste.

Seboldzentrum - Ecke
Pfinztalstraße/Seboldstraße
Dieses Gebäude der ehemaligen Seboldwerke beherbergt heute
ein Existenzgründerzentrum (s. u.).

Firmen im Gründerzentrum

Blick von der Pfinztalstraße
auf das Gebäude P 90
Das
frühere Verwaltungsgebäude der BMD ist heute ein Gewerbe-
und Dienstleistungszentrum.
Im Bereich des wenig attraktiven Erdgeschosses war ein neuer
Vorbau für Läden geplant.
Nachtrag 2020
Im Zuge der Aufwertung des Westeingangs von Durlach soll das
Gebäude P 90 wahrscheinlich
abgerissen und durch einen repräsentativen Neubau ersetzt
werden.
Nachtrag 2022
Das Gebäude soll nun an die Sparkasse Karlsruhe verkauft
werden, die hierher ihre Durlacher
Filiale verlegen will. Das Gebäude
soll abgerissen und durch einen Neubau mit
Wohnungen
und Gewerbe ersetzt werden.
Nachtrag Ende

Sanierungsarbeiten im
ehemaligen Werksgelände (März 2011)
Im Hintergrund der Schornstein des ehemaligen Kesselhauses.

Die sanierte Halle im Mai 2013
Blick von Südwesten
Die große Werkshalle wurde in
eigenständige Bereiche aufgeteilt, in die alten Fenster (rechts) setzte
man neue Eingänge
zu den individuellen Büros.
Die oben beschriebene Halle von
Norden
Neubau
der "dhmp", einer Steuerberatungs- und
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Blick von Norden
(Pfinzstraße) auf die Straße" Zur Gießerei"

Hinweistafel an der südlichen Einfahrt auf Firmen im
Konversionsgebiet
Eine frühere Werkshalle im
Westen des Bereichs wird zur Zeit als Parkplatz genutzt.
Nachtrag 2021

Bisher wurde nur
der östliche Bereich des ehemaligen Fabrikgeländes
östlich von der
Straße "Zur Gießerei" umgestaltet. Teilweise wurden alte
Gebäude saniert, Neubauten
entstanden. Der große Komplex im Westen blieb noch weitgehend unangetastet.
Quelle: OpenStreetMap
contributors Ausschnitt
Nun soll die
Konversion auch auf die westliche Hälfte des ehemaligen
Fabrikgebiets entlang
der Pforzheimer Straße sowie auf den Bereich an der Pfinztalstraße
ausgeweitet werden. Auch
im Zusammenhang mit einer geplanten
Neugestaltung des Westeingangs von Durlach an der
Pfinztalstraße ist die Umgestaltung hier von Bedeutung

Pforzheimer Straße - Blick nach Norden- rechts das ehemalige
Fabrikgebiet
Im Hintergrund der
Schornstein des ehemaligen Kesselhauses

Südlicher Teil
Westlicher Bereich des Konversionsgebiets
Ehemaliges
Kesselhaus

Westlicher Bereich des
Konversionsgebiets - Blick zum nördlichen Teil
Ende Nachtrag
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Konversion im Bereich des ehemaligen Gritzner/Pfaff Geländes
Raumfabrik-Durlach
Fotos ohne Datum
vom März 2011
Die
Raumfabrik
Eine weitere - städtebaulich
fast noch überzeugendere - Umgestaltung eines
Fabrikgeländes wurde im Bereich der ehemaligen Maschinenfabrik Gritzner/
später Pfaff in Durlach vorgenommen. Hier wurde ein Business-Campus mit
vielen Unternehmen entwickelt.
Campus A
Straße "An
der Raumfabrik" - Blick auf umgestaltetes Werksgelände
Das Bistro
Gritzner erinnert noch an die frühere Maschinenfabrik
Gritzner, später Gritzner-Kayser, die neben Nähma-
schinen u. a. auch Fahrräder herstellte. Die an der Wende
des 19. zum 20. Jhd größte Nähmaschinenfabrik Europas
war jahrzehntelang ein bedeutender Arbeitgeber.
Reklame für Gritzner Fahrräder im Durlacher
Wochenblatt (s.u.) von 1908
1957 ging
die Firma Gritzner dann in den Besitz von Pfaff über. Nach
der späteren Übernahme durch eine schwedische Firma
wurde
der Betrieb an diesem Standort zum Ende des 20.
Jhds eingestellt. Das Fabrikgelände musste einer neuen
Nutzung
zugeführt werden.
Plan der
Raumfabrik 2011
Auf dem ehemaligen
Werksgelände entstanden unter der Oberleitung des Architekten
Essari durch Abriss Freiflächen
(Parkplätze/Grünanlagen), die Fabrikationsgebäude
wurden modern umgestaltet und so entstand quasi ein neuer
Stadtteil - die Raumfabrik.
Viele Firmen fanden hier ihre neue Wirkungsstätte. Auf dem Plan
ist nur der Campus A
dargestellt. Mittlerweile sind aber auch noch weitere Gebäude auf der
östlichen Seite der
Amalienbadstraße als Campus B hinzugekommen.

Ehemalige Fabrikhalle mit neuer
Aufstockung
Ein Nähmaschinen Service im Erdgeschoß
Da die Nutzer des oberen Geschosses
Erweiterungflächen brauchten, wurde ein
trägt hier noch den Namen der ehemaligen
Fabrik.
Stahlgerüst über das Dach gestellt und darauf einzelne Raummodule zu einer
.
neuen Bürofläche zusammengefügt.

Blick von der Rückseite auf die aufgesetzten Raummodule

Kunst ist in der Raumfabrik
immer wieder zu finden.
Am Sonntag sind die Parkplätze leer.

Blick auf die umgebaute
ehemalige Aluminiumgießerei - heute ein Bürogebäude

Nordteil - Blick nach Norden
Ehemalige Fabrikgebäude in der
Amalienbadstraße
Südteil - Blick nach Norden
Die Gebäude auf der rechten Seite/dem rechten Bild gehören bereits zum Campus B.

Das alte Kesselhaus der Fabrik
Das ehemals rein technischen
Zwecken dienende Gebäude wurde zu einem modernen Highlight der
Raum-
fabrik. Die Grundgestalt blieb weitgehend erhalten, die
technischen Anlagen auf dem Dach wurden entfernt.
Das neue gläserne Treppenhaus ist jetzt ein ganz
interessanter Blickfang. Nach dem Einbau von Zwischen-
böden ist das Ziegelbauwerk heute ein Bürogebäude.
Der Schornstein dient nun als Träger von Mobilfunk-
antennen.
Das vorgesetzte Treppenhaus
ist mit großen Wandgemälden geschmückt.
Blick von
der Straßenbahnhaltestelle Killisfeld zum Kesselhaus und zur
Raumfabrik
Über die Straßenbahnlinie 2 ist die
Raumfabrik direkt mit den Zentren von Karlsruhe und Durlach
verbunden.
Am Schornstein ist die Schrift "Pfaff" des früheren Betriebs noch zu sehen.
Vorderseite
Wohngebäude in der Straße "An der
Raumfabrik"
Rückseite
An die Nordwestecke der
Raumfabrik schließt sich ein neuer Wohnblock und eine
Kindertagesstätte an.
Kita "les
explorateurs - die Entdecker"
Die
bilinguale (Französisch/Deutsch) Kita in der Straße " An der
Raumfabrik" beherbergt in ihren
Räumen auch Gruppen, in denen behinderte und
unbehinderte Kinder integriert sind. Das ältere
Gebäude im Hintergrund befindet sich bereits in der
Ernst-Friedrich-Straße.
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Raumfabrik
Areal B - heute Campus B
Plan der Raumfabrik
(Quelle: OpenStreetMap
contributors Ausschnitt, verändert)
Die Raumfabrik hat sich in den
südöstlichen Bereich der ehemaligen Nähmaschinenfabrik
erweitert.

Amalienbadstraße - Blick nach Südwesten
Dei Amalienbadstraße liegt zwischen den beiden Bereichen der
Raumfabrik, Campus B liegt auf der südöstlichen Seite (auf
linkem Bild links),.

Areal B: Ein
Informationsschild zeigt
einen Gebäudeplan und alphabetisch geordnet die
Nutzung.
Areal
B - heute Campus B
Hinter den älteren Gebäuden des ehemaligen
Pfaffareals (Nr. 52 - 61) entstanden die neuen Gebäude A, B, C und
D. Büros, Gewerbe und
Gastronomie werden durch die Kita Amalienschlössle am Nordrand
ergänzt.
Ouelle Plan rechts : (Quelle: OpenStreetMap
contributors Ausschnitt, verändert)

Blick über den Innenhof von Areal B
Ältere (Gebäude links 61 und Mitte 54, 53) und neue Gebäude umrahmen die - 2020 noch unfertige - Grünanlage im
Innenhof.

Ein interessantes, niedriges Gebäude ermöglicht
die Öffnung des Innenhofs nach Osten.

Begrünte Dachflächen und atriumartigen Innenhöfe . . .

. . . sollen das Mikroklima positiv
beeinflussen.

Blick nach Westen zum alten Fabrikgebäude

Der Innenhof wird beiderseits von "Glaspalästen" eingerahmt.

Die Rückseite im Osten ist von Fahrzeugabstellplätzen und
einem Parkhaus (s. u.) geprägt.

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Goldzertifikat für Raumfabrik
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat 2025 der Raumfabrik ein
Goldzertifikat für die nachhaltige Entwicklung zum Businessquartier verliehen.
Quelle: https://www.dgnb.de/de/zertifizierung/dgnb-zertifizierte-projekte/projektdetails/raumfabrik-durlach-karlsruhe
Ende Beschreibung der Raumfabrik
Weiter mit Durlach West
Kreuzung
Killisfeldstraße und Auer Straße - Blick in die Killisfeldstraße
Im Westen Durlachs findet man
neben älteren Gebäuden (s. weiter u.) auch neuere Hochhäuser und Wohnblocks.

Terrassenhaus in der
Raiherwiesenstraße
Mehrere terrassenförmig gebaute Gebäude bieten eine Abwechslung
gegenüber den üblichen
Wohnblöcken.

Einkaufszentrum in der
Raiherwiesenstraße

Ehemalige Paracelsus-Klinik
Das ehemalige Krankenhaus wurde - wie die benachbarte
Richt-Wohnanlage - von einem Privatinvestor
gebaut und gehörte zu den Paracelsus-Kliniken Deutschland. Im
Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen
der Paracelsus Gruppe wurde die Klinik 2018 geschlossen.
Nachtrag 2022
Heute Haus Turmbergblick
Ein privater Investor machte aus dem ehemaligen
Klinikgebäude mittlerweile 100 Wohnungen, die
nun unter sozialen Gesichtspunken (z. B. an
Behinderte/Alleinerziehende) vermietet wurden/werden.
Nachtrag Ende

Blick von der Paracelsus-Klinik
in die Pfaffstraße
Im Hintergrund sieht man zwei Hochhäuser der Richt-Wohnanlage.

Markgrafenstift in der
Raiherwiesenstraße
Die Bauweise als Terrassenhaus bietet den Bewohnern
der Seniorenresidenz großzügige Balkone.

Wohnblock in der
Schinnrainstraße

Kreuzung Raiherwiesen- und
Bleichstraße
Zwischen Bleichstraße, Durlacher Alleee und
Ernst-Friedrich-Straße wird das Straßenbild durch ältere
Häuser abwechslungsreicher gestaltet.

Pestalozzischule
Die Grund- und Werkrealschule wurde 1914 - 1915 gebaut.

Karlsruher Allee

Einmündung Auer Straße in die
Karlsruher Allee
Gebäude im Stil des Historismus prägen hier das Bild.
Copyright P. H.
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