
Ausschnitt aus einer Hinweistafel am
Durlacher Bahnhof
Die gelbgepunktete Linie
umgrenzt den im Folgenden
beschriebenen Bereich.

Bahnhof Durlach

Blick vom Bahnhof Durlach zur Zentrale
der international tätigen
Schwabe-Gruppe

Pforte Dr. Willmar Schwabe
Nach
dem 2. Weltkrieg begann die - ursprünglich in Leipzig beheimatete
- Firma einen Neuanfang in Karlsruhe-Durlach. Heute ist die Firma ein
weltweit führender Hersteller von Phytopharmaka (= pflanzliche
Arzneimittel).

Seboldzentrum - Ecke
Pfinztalstraße/Seboldstraße
Das Gebäude ist ein Teil der ehemaligen Seboldwerke (s. u.) und
beherbergt heute ein Existenzgründerzentrum.


Straßenschild
Hinweisschild
Ende
des 19. Jhds begann Sebold mit der Herstellung von Maschinen zur
Streichholzproduktion. Mit der Ausweitung auf den Bau weiterer
Maschinen und schließlich dem Bau einer eigenen Gießerei
entwickelten sich die späteren Badischen Maschinenwerke Durlach
(BMD)
als Teil von Durlachs Industrie zu einem wichtigen Arbeitgeber der
Region. Nach diversen Besitzerwechseln wird der Standort in Durlach
Anfang des 21. Jhds geschlossen. Damit entstand die Situation, dass am
Rand des Stadtteils das ehemalige Industriegebiet einer neuen Nutzung
zugeführt werden musste.

Blick von der Pfinztalstraße auf
das Gebäude P 90
Das
frühere Verwaltungsgebäude der BMD ist heute ein Gewerbe- und
Dienstleistungszentrum. Im Bereich des wenig attraktiven Erdgeschosses
ist ein neuer Vorbau für Läden geplant.

Sanierungsarbeiten im ehemaligen
Werksgelände
Im Hintergrund der
Schornstein des ehemaligen Kesselhauses.
Die große Werkshalle wird in
eigenständige Bereiche aufgeteilt, in die alten Fenster setzt man
neue Eingänge zu den individuellen Büros.
Hier ein Blick auf das oben
dargestellte Gebäude von der anderen Seite - die Sanierung ist
teilweise schon durchgeführt.
Eine frühere Werkshalle wird als
Parkplatz genutzt.

Blick von Norden
(Pfinzstraße) auf die Straße" Zur
Gießerei"

Hinweistafel an der nördlichen Einfahrt. Oben links ein Plan des
Geländes

Gebäude der "dhmp", einer Steuerberatungs- und
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Die Raumfabrik
Eine
weitere - städtebaulich
fast noch
überzeugendere - Umgestaltung eines Fabrikgeländes wurde im
Bereich der ehemaligen Nähmaschinenfabrik Pfaff in Durlach
vorgenommen.
Straße "An
der Raumfabrik" -
Blick auf
umgestaltetes Werksgelände (links)
Das
Bistro Gritzner erinnert noch an die frühere Maschinenfabrik
Gritzner,
später Gritzner-Kayser, die neben Nähmaschinen u.a. auch
Fahrräder herstellte. Die an der Wende des 19. zum 20. Jhd
größte Nähmaschinenfabrik Europas war jahrzehntelang
ein bedeutender
Arbeitgeber. 1957 ging die Firma in den Besitz von Pfaff
über. Nach der Übernahme durch eine schwedische Firma
wurde der Betrieb an diesem Standort Ende des 21.Jhds eingestellt. Auch
dieses Fabrikgelände musste einer neuen Nutzung zugeführt
werden.
Plan der Raumfabrik
Auf
dem ehemaligen Werksgelände entstanden unter
der Oberleitung des Architekten Essari durch Abriss
Freiflächen (Parkplätze/Grünanlagen), die
Fabrikationsgebäude wurden modern umgestaltet und so entstand
quasi ein
neuer Stadtteil - die Raumfabrik. Viele Firmen fanden hier
ihre neue Wirkungsstätte. Auf dem Plan ist nur das Areal A
dargestellt. Mittlerweile sind auch die Industriegebäude auf der
östlichen Seite der Amalienbadstraße als Areal B
hinzugekommen.

Ehemalige Fabrikhalle mit neuer
Aufstockung
Da die Nutzer des oberen Geschosses
Erweiterungflächen brauchten, wurde ein Stahlgerüst über
das Dach gestellt und darauf einzelne Raummodule zu einer neuen
Bürofläche zusammengefügt. Nur ein Nähmaschinen
Service trägt im Erdgeschoß noch den Namen der ehemaligen
Fabrik.

Blick von der Rückseite auf die aufgesetzten Raummodule

Kunst ist in der Raumfabrik immer
wieder zu finden.
Am
Sonntag
sind
die
Parkplätze
leer.

Blick auf die umgebaute ehemalige
Aluminiumgießerei - heute Bürogebäude

Ehemalige
Fabrikgebäude in der
Amalienbadstraße

Das alte Kesselhaus der Fabrik
Das
ehemals rein technischen Zwecken
dienende Gebäude wurde zu einem modernen Highlight der Raumfabrik.
Die
Grundgestalt blieb weitgehend erhalten, die technischen Anlagen auf dem
Dach wurden entfernt. Das neue gläserne Treppenhaus ist ein
interessanter Blickfang. Nach dem Einbau von Zwischenböden ist
das Ziegelbauwerk heute ein Bürogebäude. Der Schornstein
dient nun als Träger von Mobilfunkantennen.
Vorderseite
Wohngebäude
in der Straße "An der Raumfabrik"
Rückseite
An die Nordwestecke der
Raumfabrik schließt sich ein neuer Wohnblock und eine
Kindertagesstätte an.
Kita "les
explorateurs - die
Entdecker"
Die
bilinguale (Französisch/Deutsch) Kita in der Straße " An der
Raumfabrik" beherbergt in ihren
Räumen auch Gruppen in denen behinderte und unbehinderte Kinder
integriert sind. Das ältere Gebäude im Hintergrund befindet
sich bereits in der Ernst-Friedrich-Straße.
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Kreuzung
Killisfeldstraße und
Auer Straße - Blick in die Killisfeldstraße
Im Westen Durlachs findet man neben
älteren Gebäuden (s. u.) auch neuere Hochhäuser
und
Wohnblocks.

Terrassenhaus in der
Raiherwiesenstraße
Mehrere terrassenförmig gebaute Gebäude bieten eine
Abwechslung gegenüber den üblichen Wohnblöcken.

Einkaufszentrum in der
Raiherwiesenstraße

Paracelsus-Klinik
Das Krankenhaus wurde - wie die benachbarte Richt-Wohnanlage - von
einem Privatinvestor gebaut und gehört heute zu den
Paracelsus-Kliniken Deutschland.

Blick von der Paracelsus-Klinik in die
Pfaffstraße
Im Hintergrund sieht man zwei Hochhäuser der Richt-Wohnanlage.

Markgrafenstift in der
Raiherwiesenstraße
Die Bauweise als Terrassenhaus bietet vielen Bewohnern der
Seniorenresidenz großzügige Balkone.

Wohnblock in der Schinnrainstraße

Kreuzung Raiherwiesen- und
Bleichstraße
Zwischen Bleichstraße, Durlacher Alleee und
Ernst-Friedrich-Straße wird das Straßenbild durch
ältere Häuser abwechslungsreicher gestaltet.

Pestalozzischule
Die Grund- und Werkrealschule wurde 1914 - 1915 gebaut.

Karlsruher Allee

Einmündung Auer Straße in
die Karlsruher Allee
Gebäude im Stil des Historismus prägen das Bild in diesem
Bereich Durlachs.
Routenvorschlag: Anfahrt mit Bahn
vom Hauptbahnhof oder aus der Innenstadt mit der Straßenbahn. Vom
Bahnhof Durlach über die Schwabestraße in die Pforzheimer
Straße. Erst nach Norden,dann rechts (östlich) in die
Pfinzstraße und gleich wieder rechts in die Straße Zur
Gießerei. Durch die ehemalige Fabrik bis zur
Pfinztalstraße. Weiter nach Süden durch die
Gritznerstraße in die Straße An der Raumfabrik. Bis zum
Kesselhaus mit Schornstein (evtl. Abstecher nach links in die
Amalienbadstraße). Über die Killisfeldstraße in die
Raiherwiesenstraße, nach der Pestalozzischule nach rechts
über den Platz in die Karlsruher Allee. Durch die
Unterführung zur Straßenbahnhaltestelle.
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