Westlicher Randbereich von Durlach

Alle Bilder ohne Datum vom 13. 03. 2011



Übersicht
Die schwarz gepunktete Linie umgrenzt den im Folgenden beschriebenen Bereich.
(Quelle: OpenStreetMap contributors  Ausschnitt, verändert)


Bahnhof Durlach


Blick vom Bahnhof Durlach zur Zentrale der international tätigen Schwabe-Gruppe


Pforte Dr. Willmar Schwabe
Nach dem 2. Weltkrieg begann die - ursprünglich in Leipzig beheimatete - Firma einen Neuanfang
in  Karlsruhe-Durlach. Heute  ist  die  Firma ein weltweit führender  Hersteller von Phytopharmaka
(= pflanzliche Arzneimittel).

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Seboldzentrum - Ecke Pfinztalstraße/Seboldstraße
Das Gebäude ist ein Teil der ehemaligen Seboldwerke (s. u.) und beherbergt heute ein  Existenzgründerzentrum.



   
Straßenschild                                                                                Hinweisschild

Ende des 19. Jhds begann Sebold mit der Herstellung von Maschinen zur Streichholzproduktion. Mit der Ausweitung auch auf den
Bau weiterer Maschinen und schließlich mit dem Bau einer eigenen Gießerei entwickelten sich die späteren Badischen Maschinen-
werke  Durlach (BMD) als Teil vo n Durlachs Industrie zu einem wichtigen Arbeitgeber der Region. Nach diversen Besitzerwechseln
wurde der  Standort in  Durlach  Anfang des 21. Jhds geschlossen. Damit entstand die  Situation, dass am Rand des  Stadtteils das
ehemalige Industriegebiet einer neuen Nutzung zugeführt werden musste.



Blick von der Pfinztalstraße auf das Gebäude P 90
Das frühere Verwaltungsgebäude der BMD ist heute ein Gewerbe- und Dienstleistungszentrum.
Im Bereich des wenig attraktiven Erdgeschosses ist ein neuer Vorbau für Läden geplant.



Sanierungsarbeiten im ehemaligen Werksgelände (März 2011)
Im Hintergrund der Schornstein des ehemaligen Kesselhauses.


Die sanierte Halle im Mai 2013

   
Die große Werkshalle wurde in eigenständige Bereiche aufgeteilt, in die alten Fenster setzte man neue Eingänge zu
den individuellen Büros.



Hier ein Blick auf das oben dargestellte Gebäude von der anderen Seite


Eine frühere Werkshalle wird als Parkplatz genutzt.


Blick von Norden (Pfinzstraße)  auf die Straße" Zur Gießerei"


Hinweistafel an der nördlichen Einfahrt
Oben links ein Plan des Geländes


Gebäude der "dhmp", einer
Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Die Raumfabrik
Eine weitere - städtebaulich fast noch überzeugendere - Umgestaltung eines
Fabrikgeländes wurde im  Bereich der ehemaligen Nähmaschinenfabrik Pfaff
in Durlach vorgenommen.



Straße "An der Raumfabrik" - Blick auf umgestaltetes Werksgelände (links)
Das Bistro Gritzner erinnert noch an die frühere Maschinenfabrik Gritzner, später Gritzner-Kayser, die neben Nähma-
schinen u. a. auch Fahrräder herstellte. Die an der Wende des 19.  zum 20. Jhd größte Nähmaschinenfabrik Europas
war jahrzehntelang ein bedeutender Arbeitgeber.



Reklame für Gritzner Fahrräder im Durlacher Wochenblatt (s.u.) von 1908




1957 ging die Firma Gritzner in den Besitz  von Pfaff über. Nach der Übernahme durch eine schwedische Firma wurde der Betrieb
an diesem Standort Ende des 21. Jhds eingestellt. Auch dieses Fabrikgelände musste einer neuen Nutzung zugeführt werden.



Plan der Raumfabrik
Auf  dem ehemaligen  Werksgelände entstanden unter der Oberleitung des Architekten
Essari  durch  Abriss  Freiflächen   (Parkplätze/Grünanlagen), die Fabrikationsgebäude
wurden modern umgestaltet und so entstand quasi ein neuer Stadtteil - die Raumfabrik.
Viele Firmen fanden hier ihre neue Wirkungsstätte. Auf dem Plan ist nur das Areal A dar-
gestellt. Mittlerweile sind aber auch noch dieIndustriegebäude auf der östlichen Seite der
Amalienbadstraße als Areal B hinzugekommen.



Ehemalige Fabrikhalle mit neuer Aufstockung

Da die Nutzer des oberen Geschosses Erweiterungflächen brauchten, wurde ein Stahlgerüst über
das Dach gestellt und darauf einzelne Raummodule zu einer neuen Bürofläche zusammengefügt.
Nur ein Nähmaschinen Service trägt im Erdgeschoß noch den Namen der ehemaligen Fabrik.



Blick von der Rückseite auf die aufgesetzten Raummodule

   
Kunst ist in der Raumfabrik immer wieder zu finden.                                         Am Sonntag sind die Parkplätze leer.    

    
Blick auf die umgebaute ehemalige Aluminiumgießerei - heute Bürogebäude     

   
Ehemalige Fabrikgebäude in der Amalienbadstraße


Das alte Kesselhaus der Fabrik

Das ehemals rein technischen Zwecken dienende Gebäude wurde zu einem modernen Highlight der Raum-
fabrik. Die Grundgestalt blieb weitgehend erhalten, die technischen Anlagen auf dem Dach wurden entfernt.
Das neue gläserne Treppenhaus ist jetzt ein ganz  interessanter Blickfang. Nach dem Einbau von Zwischen-
böden ist das  Ziegelbauwerk heute ein   Bürogebäude. Der  Schornstein dient nun als Träger von Mobilfunk-
antennen.



Das vorgesetzte Treppenhaus ist mit großen Wandgemälden geschmückt.

   
Blick von der Straßenbahnhaltestelle Killisfeld zum Kesselhaus und zur Raumfabrik
Über die Straßenbahnlinien 2 und 8 ist die Raumfabrik mit den Zentren von Karlsruhe und Durlach verbunden.
Am Schornstein ist die Schrift "Pfaff" noch zu sehen.

   
Vorderseite                      Wohngebäude in der Straße "An der Raumfabrik"                       Rückseite
An die Nordwestecke der Raumfabrik schließt sich ein neuer Wohnblock und eine Kindertagesstätte an.


Kita "les explorateurs - die Entdecker"
Die bilinguale (Französisch/Deutsch) Kita in der Straße " An der Raumfabrik"  beherbergt in ihren
Räumen auch  Gruppen,  in denen behinderte und unbehinderte Kinder integriert sind. Das ältere
Gebäude im Hintergrund befindet sich bereits in der Ernst-Friedrich-Straße.

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Kreuzung Killisfeldstraße und Auer Straße - Blick in die Killisfeldstraße
Im Westen Durlachs findet man neben älteren Gebäuden (s. u.) auch neuere Hochhäuser und Wohnblocks.


Terrassenhaus in der Raiherwiesenstraße
Mehrere terrassenförmig gebaute Gebäude bieten eine Abwechslung gegenüber den üblichen
Wohnblöcken.


Einkaufszentrum in der Raiherwiesenstraße


Paracelsus-Klinik
Das Krankenhaus wurde - wie die benachbarte Richt-Wohnanlage - von einem Privatinvestor ge-
baut und gehört heute zu den Paracelsus-Kliniken Deutschland.


Blick von der Paracelsus-Klinik in die Pfaffstraße
Im Hintergrund sieht man zwei Hochhäuser der Richt-Wohnanlage.


Markgrafenstift in der Raiherwiesenstraße
D
ie Bauweise als Terrassenhaus bietet den Bewohnern der Seniorenresidenz großzügige Balkone.


Wohnblock in der Schinnrainstraße


Kreuzung Raiherwiesen- und Bleichstraße
Zwischen Bleichstraße, Durlacher Alleee und Ernst-Friedrich-Straße wird das Straßenbild durch ältere
Häuser abwechslungsreicher gestaltet.


Pestalozzischule
Die Grund- und Werkrealschule wurde 1914 - 1915 gebaut.


Karlsruher Allee


Einmündung Auer Straße in die Karlsruher Allee
Gebäude im Stil des Historismus prägen das Bild in diesem Bereich Durlachs.

Routenvorschlag: Anfahrt mit Bahn vom Hauptbahnhof oder aus der Innenstadt mit der Straßenbahn. Vom Bahnhof Durlach über die Schwabestraße in die
 Pforzheimer Straße. Erst nach Norden,dann  rechts (östlich) in die Pfinzstraße und gleich wieder rechts in die Straße Zur Gießerei. Durch die ehemalige
Fabrik bis zur Pfinztalstraße. Weiter nach Süden durch die Gritznerstraße in die Straße An der Raumfabrik. Bis zum Kesselhaus mit Schornstein (evtl.
 Abstecher nach links in die Amalienbadstraße). Über die Killisfeldstraße in die Raiherwiesenstraße, nach der Pestalozzischule nach rechts über den Platz in
 die Karlsruher Allee. Durch die Unterführung zur Straßenbahnhaltestelle
.

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