Energieberg
 

Energieberg von der Wikingerstraße
Nachdem die Kapazität der geordneten Deponie erschöpft  und der künstliche Berg 65 m hoch angewachsen war, wird der meiste Karlsruher Müll (Restmüll) mit Müllcontainern per Schiene ins Müllheizkraftwerk nach Mannheim gebracht. Der aus Müll bestehende "Energieberg" wird heute vielseitig zur Produktion alternativer Energie genutzt: Eine Photovoltaikanlage erzeugt 430 KW, drei Windkraftanlagen speisen maximal 3000 kW in das Netz ein.  Kleine Blockheizkraftwerke (zusammen 1050 KW) nutzen das Deponiegas, um ein nahegelegenes Straßenbahndepot zu heizen und  Strom ins Netz einzuspeisen. Auf dem Berg steht ein Informationspavillon.


Auf dem Energieberg
Blick über den westlichen Teil zum Neubau des Kohlekraftwerks der EnBW. Die Plastiküberdeckung soll ein unkontrolliertes Entweichen des entstehenden Methangases verhindern, bzw. die kontrollierte Nutzung in Gasmotoren ermöglichen. Die Planen sind nur eine Zwischenlösung bis genügend geignetes Material zum Abdecken vorhanden ist. Der östliche Teil der ehemaligen Mülldeponie ist bereits vollständig begrünt. Es ist schade, dass der Berg oder wenigstens ein Weg bis zum Pavillon nicht frei zugänglich ist, denn man hat von oben einen sehenswerten Rundblick.


Blick nach Südosten
Im Vordergrund Hafenanlagen (Becken 1), im Mittelgrund das Heizkraftwerk West und die Stadt, im Hintergrund die Ostflanke des Oberrheingrabens.


Blick nach Südwesten
Hafenanlagen und Neubau Kohlekraftwerk


Dieses Bild zeigt im Vordergrund die Solarpaneele am Südhang des Energiebergs.


Blick nach Norden
Im Vordergrund liegt das Staßenbahndepot (Betriebshof West). Im Mittelgrund sieht man von Westen (links) nach Osten zunächst das Naturschutzgebiet Burgau, dann Kleingartengelände und schließlich die Trabrennbahn Knielingen. Dahinter der Stadtteil Knielingen. Im Hintergrund liegt im Westen die Firma Stora-Enso und in der Mitte und im Osten erkennt man an den Schornsteinen die ausgedehnten Anlagen der Mineralölraffinerie Oberrhein.

Bilder vom März 2011

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