E
nergieberg

Bilder ohne Datum vom März 2011



Energieberg von Südosten

Der heutige "Energieberg" ist eine ehemalige geordnete Mülldeponie. Nachdem diese Deponie 65 m hoch angewachsen und die
Kapazität erschöpft 
war, wurde die Müllhalde geschlossen. Seitdem wird der meiste Karlsruher Müll (Restmüll) mit Müllcontainern
per Schiene ins Müllheizkraftwerk nach Mannheim gebracht. Der aus Müll bestehende Karlsruher "Energieberg" wird nun vielseitig
zur Produktion alternativer Energie genutzt: Drei Windkraftanlagen speisen maximal 3000 kW in das Netz ein, e
ine Photovoltaikan-
lage erzeugt 430 KW. K
kleine Blockheizkraftwerke (zusammen 1050 KW) nutzen das Deponiegas, um ein nahegelegenes Straßen-
bahndepot zu
heizen und  Strom ins Netz einzuspeisen. Auf dem Berg steht ein Informationspavillon.
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Nachtrag 2015:
Im Zuge von Repowering ist angedacht, die beiden kleineren (linken) Anlagen (zusammen 1,5 MW) abzubauen und durch eine
wesentlich leistungsfähigere, größere Windkraftanlage (3.3 MW)  zu ersetzen.

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Windkraft und Deponiegas auf dem Energieberg  Blick über den westlichen Bereich
                                        Ein Gasbrunnen                    
 Die Plastiküberdeckung soll in diesem Bereich ein unkontrolliertes Entweichen des entstehenden Deponiegases verhindern, bzw. die kontrollierte Nutzung
 in Gasmotoren ermöglichen. Die Planen sind nur eine Zwischenlösung bis genügend geignetes Material zum Abdecken vorhanden ist. Der östliche Teil der
 ehemaligen Mülldeponie ist bereits vollständig abgedichtet und begrünt.


   
Blockheizkraftwerk und Gasmotor
In zwei containerisierten Modulen wird das Deponiegas in Strom und Wärmeenergie umgewandelt.

 
Windkraft und Solaranlage


"Sonnenpavillon" auf dem Energieberg
Auf dem  Energieberg steht ein Pavillon, der bei  Informationsveranstaltungen genutzt wird.  Es ist
schade, dass der Berg oder wenigstens ein Weg bis zu einem Aussichtspunkt nicht frei zugänglich
gemacht werden kann, denn man hat von oben einen sehenswerten  Rundblick. Der  Zugang muss
zwar wegen des  Deponiegases kontrolliert werden, aber man sollte  trotzdem über eine allgemeine
Zuggangsmöglichkeit zu einem Aussichtspunkt nachdenken.


Blick nach Südosten
Im Vordergrund Hafenanlagen (Becken 1), im Mittelgrund das Heizkraftwerk West und die Stadt,
 im Hintergrund die Ostflanke des Oberrheingrabens.


Blick nach Südwesten
Hafenanlagen und Neubau Kohlekraftwerk


Dieses Bild zeigt im Vordergrund einen Gasbrunnen und die Solarpaneele am Südhang des Energiebergs.


Blick nach Norden
Im  Vordergrund liegt das  Staßenbahndepot (Betriebshof West). Im Mittelgrund sieht man von Westen (links) nach Osten zunächst das Natur-
schutzgebiet Burgau, dann Kleingartengelände und schließlich die Trabrennbahn Knielingen. Dahinter der Stadtteil Knielingen. Im Hintergrund
liegt im Westen die Firma Stora-Enso, in der Mitte und im Osten erkennt man die vielen Schornsteine der ausgedehnten Anlagen der Mineral-
ölraffinerie Oberrhein.


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