Hofgut Maxau


Alle Bilder ohne Datum vom 22. 03. 2011



Blick nach Süden zum Hofgut
Hofgut und große Ackerflächen liegen im Tiefgestade hinter dem Rheindamm. Rechts der Rhein, es herrscht Niedrigwasser, die Buhnen sind
sichtbar. Im Hintergrund Schornsteine des Rheinhafen-Dampfkraftwerks.



Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einer Informationstafel beim Hofgut
Die Karte (Norden hier links!) zeigt Maximilians Aue im Jahr 1869. Der Name stammt vom Markgraf Maximilian von Baden, der die ehemalige
Rheininsel1835 erwarb, nachdem das Gebiet durch die Rheinregulierung von der Pfalz (damals zu Bayern) zu Baden gekommen war. Die Flur-
stücke wurden nach Verwandten  des  Markgrafen benannt. Lange Zeit wurde hier vorwiegend  Viehzucht betrieben, in den letzten Jahrzehnten
dominierte aber der Ackerbau.2005 erwarb die Stadt Karlsruhe das Hofgut.

Östlich des Hofguts - in der Karte oberhalb des Hofguts - ist eine ovale Anlage (Entenfang) verzeichnet, in der früher Wildenten gefangen wurden.

Die Karte zeigt außerdem den alten Rheinhafen Maxau. Er lag an der Bahnlinie (=> Bahnhof) von Baden in die Pfalz - die Züge überquerten hier
auf einer Schiffsbrücke (=> Karte) - von einer leichten Speziallokomotive gezogen - den Rhein. Diese ingenieurtechnische Meisterleistung wurde
erst 1938 durch eine feste Brücke ersetzt.



Blick von Nordwesten auf die Gesamtanlage des Hofguts

   
                  Das Hofgut                                                                                                 Das ehemalige Verwalterhaus          


Hofgut von Westen
Das (aus drei Fotos zusammengesetzte) Bild zeigt die U-Form der Anlage. Links das heutige Wohnhaus.


Ehemaliges Verwalterhaus/Gaststätte
Das Gebäude mit dem Krüppelwalmdach beherbergte bereits ab ca. 1930 eine Gaststätte. Nach
langer Pause wurde das Gasthaus 2015 wieder eröffnet.


Im Zuge der Gestaltung des "Landschaftsparks Rhein" (s. u.) und des 300. Stadtgeburtstags 2015 ist
für das  Hofgut eine zentrale Stellung im Park  Maxau
vorgesehen. Das neuere Konzept des Hofguts
sieht vor, dass der Hof mit Ackerbau und Viehzucht
in Zukunft Familien, Schulen und anderen Gruppen
einen Einblick in die moderne Landwirtschaft gewährt. Nun haben ab Mitte 2014 zwei Pächter (ein Land-
wirt und ein Agrarbiologe) gemeinsam den Betrieb und das geplante  Konzept übernommen.
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Ein weiteres interessantes Projekt entstand hier zusammen mit der Firma "meine ernte" (= externer Link):
Von den Pächtern des Hofguts bereits vorbereitete  "Gemüsegärten" können ab  Mai gemietet, in  Eigen-
arbeit weiter betrieben und bis zum Herbst abgeerntet werden.
Nachtrag 2017
Dieses Projekt scheint wieder aufgegeben worden zu sein
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Ein erster Anfang ist im Mai 2015 gemacht . . .
Quelle: BNN vom 29. 4. 2015


Ab Juli 2015 ist der gesamte  Gastronomiebetrieb von Donnerstag bis Sonntag geöffnet.  Allerdings fehlt im
August 2015 noch der geplante Hofladen zur Vermarktung eigener Produkte. Die Pächter beklagen ebenfalls
das Fehlen einer Mehrzweckhalle, fehlende  Viehunterstände, fehlende Lagerräume und insgesamt fehlende
Unterstützung durch die Stadt. Das gewünschte Konzept der nachhaltigen Bewirtschaftung und des Vorzeige-
betriebs kann so noch nicht ganz verwirklicht werden.

In Nebengebäuden des Hofguts befindet sich seit 1994 das Knielinger Museum (externer Link) mit Informationen
zu Leben, Wirtschaft und Alltag in der Region.

   
Windkraftanlage am Rheinufer                                                                                  Dazugehörige Informationstafel
Diese - als erste in Karlsruhe installierte - Windkraftanlage steht nördlich des Hofguts Maxau und gehört den früheren Pächtern des Hofguts.


 Information zum Landschaftspark Rhein beim Yachthafen - Ausschnitt aus einer Hinweistafel beim Yachthafen
Das Projekt sieht im Bereich des Hofguts am Rheindamm Verbesserungen vor. Die "Rheinpromenade" zwischen dem
Yachthafen im Norden  und dem Rheinhafen im Süden soll auch die Attraktivität für die Naherholung weiter erhöhen.



Informationstafel südlich der Rheinbrücken
Der Landschaftspark Rhein gehört zum überregionalen Projekt Rheinpark, das durch die Arbeit
des 
Zweckverbands  Pamina  geschaffen wurde. Der  Zweckverband   Pamina (Palatinat = Pfalz,
Mi
ttlerer Oberrhein, Nord Alsace) betreibt grenzüberschreitende Entwicklungsarbeit für den Raum.


Nachtrag Januar 2013
Alle folgenden Bilder vom 26.01. 2013

Der Landschaftspark Rhein entwickelt sich weiter.


Informationstafel neben der Rheinzufahrt  bei der Rheinbrücke
Die  Tafel erklärt  Bedeutung und Entwicklung der  Rheinpromenade im Bereich des  Hofguts. Die Schrift "KA 2015
Masterplan Karlsruhe" war bereits ein Hinweis auf den 300. Geburtstag der Stadt. Der Masterplan enthält Leitlinien
und Projekte für die Zukunft von Karlsruhe.



Ausschnitt der Beschriftung des obigen Schilds


Bild des Gestaltungsplans - ebenfalls ein Ausschnitt aus der Informationstafel.
Im  Plan hebt sich der  Bereich des Rheinparks zwischen Yachthafen im Norden und
Rheinhafen  farblich ab. Die durch die Verkleinerung  unleserliche Beschriftung beim
Hofgut  Maxau lautet: Rheinterrassen, 
Gastronomie, Mehrgenerationenspielanlage.
Der ovale  Bereich im  Nordbereich des  Sees ist eine  ehemalige  Entenfanganlage.
(siehe Plan und Link am Anfang des Kapitels).



Rheinpromenade mit "Rheinbastion"
Neue Sitzgelegenheiten auf dem Hochwasserdamm



Die Rheinterrasse beim Hofgut - viel Platz zum Beobachten der Schiffe


Ein Containerschiff



Die Mehrgenerationenspielanlage - im Hintergrund das Gastronomiegebäude


   
Geschwungener Weg (links) als Andeutung des ehemaligen Rheinverlaufs und ein "Spielschiff"

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