Ehemaliger Hafen von Karlsruhe in Leopoldshafen


Alter Hafen von Karlsruhe bei Schröck/Leopoldshafen um 1914
Der allererste Umschlagplatz für Karlsruhe im  Bereich eines Altrheinarms bei der Ortschaft Schröck/Leopoldshafen entstand weil
die Rheinschiffe früher nur bis Schröck mit Pferden getreidelt werden konnten und dann die Ladung in kleinere Schiffe umgeladen
werden musste.
Weiter stromaufwärts wurden die  Schiffe dann von  Menschen  gezogen. Im  Zuge des Aufkommens der Dampf-
schiffe
bekam 1833 in Erwartung eines Aufschwungs das Dorf Schröck zu Ehren des damaligen Großherzogs den neuen Namen
Leopoldshafen. Die eingefügte aktuelle Karte zeigt Veränderungen durch Baggerseen und den Pfinzentlastungskanal.

Quelle: Topographische Karte  1 : 25 000 des Großherzoglich Topographischen Bureaus von 1914, zusammengefügte Ausschnitte Blatt Karlsruhe, Blatt Graben,
 verändert



Einmündung vom Rhein zum allerersten Hafen Karlsruhes in Schröck/Leopoldshafen
Die Einfahrt in einen Altrheinarm wurde künstlich geschaffen.


Becken des alten Hafens
Der alte  Hafen war sehr klein und außerdem mussten die  Waren einen weiten  Weg vom Rhein
bis nach Karlsruhe transportiert werden.  Daher kam es mit wachsender  Bedeutung der Anlege-
stelle/des Hafens an der Knielinger Schiffsbrücke (Maxauer Hafen) zum Niedergang des Schiffs-
verkehrs in Leopoldshafen. Der nunmehr bedeutungslose Hafen wurde 1902 nach Eröffnung des
Karlsruher Rheinhafens endgültig als Landungsplatz aufgegeben.



Altes Hafenbecken
Eine ausgediente Gierfähre vom Neckar liegt Mitte 2011 als einziges Schiff im alten Hafen.

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