Diese
Einfahrt
in einen Altrheinarm bei Schröck/Leopoldshafen wurde
künstlich geschaffen.
Becken des alten Hafens
Der
erste Umschlagplatz für Karlsruhe im Bereich eines Altrheinarms
bei der
Ortschaft Schröck entstand,
weil
die
Rheinschiffe früher bis Schröck mit Pferden getreidelt werden
konnten
und dann die Ladung in kleinere Schiffe umgeladen werden musste. Weiter stromaufwärts wurden die Schiffe dann von
Menschen gezogen.
Im Zuge des Aufkommens der
Dampfschiffe taufte man
in Erwartung eines Aufschwungs das
Dorf
Schröck 1833 zu Ehren
des damaligen Großherzogs in Leopoldshafen um.
Der mittlerweile hierher verlegte alte Hafen war sehr klein und zudem mussten alle Waren einen weiten Weg vom Rhein bis
nach
Karlsruhe transportiert werden. Deshalb kam es mit wachsender Bedeutung
der Anlegestelle/des Hafens an der Knielinger Schiffsbrücke
(Maxauer Hafen) zum Niedergang des Schiffsverkehrs in Leopoldshafen.
Der nunmehr bedeutungslose Hafen wurde 1902 nach Eröffnung des
Karlsruher Rheinhafens endgültig als Landungsplatz aufgegeben.
Altes Hafenbecken
Eine ausgediente Gierfähre vom
Neckar liegt seit Jahresmitte 2011 als einziges Schiff im alten Hafen.