Das Herrenhaus
Inmitten eines ummauerten Parks liegt das Herrenhaus der Schilling von
Cannstatt, das in Hohenwettersbach "Schloss" genannt wird.
Hinweisschild
Blick in den Park
Fassade
des
schlichten
barocken
Herrenhauses
Wirtschaftsgebäude des Hofguts der von Maffeischen (Frau I. von Maffei, geb. Schilling von Canstatt) Gutsverwaltung
Die landwirtschaftliche Nutzung wurde in den letzten Jahren
von der Gutsverwaltung aufgegeben. Die Feldflächen um
Hohenwettersbach bestellen momentan (2009) die
umliegenden Gutshöfe. Demnächst soll ein großer Teil der
landwirtschaftlichen Nutzfläche des Hofguts und des benachbarten
Batzenhofs in zwei Golfplätze umgewandelt werden. 2009 wurden
die Wirtschaftsgebäude
verkauft. Der Architekt S. Essari (Fa. Artekt GmbH in Durlach) will
einen Teil der Gebäude sanieren und einer neuen Nutzung (Wohn- und
Bürolofts, Werkstattateliers) zuführen. Ein Teil soll abgebrochen und
durch Reihenhäuser ersetzt werden.
Das Infoschild ist ein Hinweis auf
den Qualitätsstandard der früheren Produkte des Hofguts.
Gebäude im großen Hof
Das
zentral stehende Bauwerk war bis Anfang der 60er Jahre das
"Milchhäusle" des Hofguts. Die gesammelte Milch wurde an die damalige
Milchzentrale Karlsruhe geliefert.
Gesindehaus
Hier
wohnten früher die Angestellten der Adelsfamilie. Später wurde es Sitz
der Gutsverwaltung. Der rechte Teil des Gebäudes
wurde nach Kriegszerstörung vereinfacht wieder aufgebaut. Im Keller des
Hauses befindet sich ein ca. 40 m tiefer Brunnen, der früher für die
Wasserversorgung von großer Bedeutung war.
Evangelische Kirche
Das von den Grundherren erbaute Gotteshaus ist ein relativ
schlichter, barocker Bau.
Innenraum der kleinen Kirche und
IHinweisschild an der Kirche
Die Taglöhnerkolonie in der Reihenstraße
In diesen
Häusern wohnten Taglöhner des Hofguts, die
Kolonisten. Der Eindruck von winzigen Häusern ist etwas trügerisch, da
die Gebäude an einem Hang (s.u) stehen und von hier nur der obere Teil
sichtbar ist.
Das
linke Bild (Haus Nr. 7) ist ein Beispiel für eine gelunge Sanierung.
Das rechte Bild (Haus Nr. 9) zeigt, - besonders deutlich an den
unterschiedlichen Dächern - dass zwei kleine Häuser zu einem Haus
(s.u.) zusammengefasst wurden, um mehr Wohnraum zu gewinnen .
Bei
diesen Bildern wird die Lage der Taglöhnerhäuser am Hang deutlich. Das
rechte Bild zeigt das oben bereits abgebildete Haus Nr. 9 von unten als
mehrstöckiges Gebäude.
Stall/Scheune und kleiner Hakenhof in
der Wolfartsweiererstraße
Das
kleine Gebäude links ist das ehemalige "Ökonomiegebäude" eines
Taglöhners. Unten links war der Stall, der Rest war die Scheune.
Das rechte Bild zeigt einen ehemaligen kleinen Hakenhof (Scheune steht
rechtwinklig zum Wohnhaus), der wohl aus einem mehrfach umgebauten und
erweiterten Taglöhnerhaus entstand.
Ehemaliger kleiner Bauernhof in
der Straße "Spitalhof"
Das
Gebäude ist ein kleines quergeteiltes Einhaus (links Wohnteil, rechts
Stall und Bergeräume). Der Straßenname Spitalhof (früher Spitalstraße)
deutet auf hier
ehemals bestehenden Besitz des Spitals Ettlingen hin.
Ehemalige Kinderschule
In der Dürrenwettersbacher Straße
steht das Buntsandsteinhaus der ehemaligen Kinderschule, heute ein
Wohnhaus.
Tafel über dem kleinen Fenster an der
Vorderseite des obigen Gebäudes
Die Inschrift, die auf dem Bild kaum
zu erkennen ist, lautet:
Kinderschule erbaut 1897 mit Hilfe des
Grundherren Schilling von
Cannstatt
Das Straßenschild erinnert an den
früheren Namen von Hohenwettersbach
"Hochburg" Am Lustgarten 31
Das ehemalige Gasthaus
"Zur Hochburg" wurde 1902 erbaut und ist ein schönes Beispiel eines
Jugendstilgebäudes
Tafel in der Mauer unterhalb des
kleinen Pavillons
Jugenstiltypisch
ist die Verwendung verschiedener Materialien beim Hausbau: unten
Werksteine aus Buntsandstein, dann glatter Verputz und oben links ein
Fachwerkgiebelchen.
Hochburg: Jugendstilensemble aus Tür,
Fenstern und schmiedeeisernen Kandelabern
Lustgartenhalle
Die Festhalle steht im Gelände des ehemaligen Lustgartens.
Alte Grenzsteine und Sühnekreuz im
Lustgarten bei der Halle
Alte Grenzsteine
Linkes Bild: Die Kanne, das Wappen
der Familie Schilling von Cannstatt, kennzeichnet
die Hohenwettersbacher Seite des Grenzsteins.