Zoologischer Stadtgarten

Der Stadtgarten ist ein Kulturdenkmal, vor allem weil er mit seinem zur Bundesgartenschau 1967 geschaffenen
Gesamtbild den Gartenbau der 1960er Jahre veranschaulicht
.




Übersichtsplan Stadtgarten - Bild anklicken, um es groß zu sehen.
Tiergehege finden sich im Süden, Südosten und Nordosten. Der westliche Bereich ist ein Park.
Quelle: Informationstafel im Stadtgarten, Nordpfeil hinzugefügt

Der Stadtgarten ist zu jeder Zeit einen Besuch wert.
Aber leider wird der Zugang nicht allen leicht gemacht.

   
Eingang Ost                              Stadtgarten                              Eingang West
Diese beiden Eingänge sind geschlossen!


Für  den  Stadtgarten  und die Stadt Karlsruhe ist es eine  Blamage, dass von den vier Eingängen des Stadtgartens ab dem  Winter 2015 nur
noch zwei  geöffnet sind. Wieso ist es in einem Zentrum der Informationstechnik denn nicht
möglich, einen mit Kassenautomat und Chipkarte 
(Jahreskartenbesitzer!) gesteuerten Eintritt zu ermöglichen,
ähnlich wie in den Hallenbädern. Damit wären vielleicht  auch  die  peinlich langen
  Schlangen (s. u.) an den Kassenhäuschen
zu  den Hauptbesuchszeiten  verschwunden.Bewohner der Südweststadt und der Südstadt werden
für die geschlossenen Eingänge sicher nicht viel Verständnis aufbringen . . .


Eine lange Warteschlange am Eingang Nord - und das an einem normalen Wochentag, viel Spaß an einem Sonntag bei schönem Wetter!

Und hier noch eine Winterwarteschlange . . .





Südeingang
Anscheinend hat die Stadtgartendirektion dazu gelernt, denn hier wurde ein weiteres Kassenhäuschen aufgebaut,
um größeren  Andrang besser bewältigen zu können.


Ausgang West
Auch hier eine kleine Verbesserung: Ein größeres Drehtor wurde eingebaut, so dass dieser Ausgang
nun auch mit Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstuhl benutzen werden kann.


Ausgang Ost
Auch hier wurde ein größeres Drehtor eingebaut. Aber rein kommt man bei beiden früheren
 Eingängen leider trotzdem nicht mehr . . .

Eine weitere kleine Verbesserung wird Ende 2017 mit einem neuen Kassensystem geschaffen, das auch Bezahlung mit Karte ermöglicht.

Es bleibt zu hoffen, dass man dann alle Eingänge (auch die Eingänge Ost und West)
mit vernetzten Automaten ausstattet, die Kartenkauf
und Eintritt (Jahreskartenbesitzer!) ermöglichen.



Der Park


Eingangsbereich Nord - im Hintergrund das Kassenhäuschen
Einen großzügigeren und besser erkennbaren Eingangsbereich könnte man erreichen, wenn man den Übergang zwischen Schwarzwald-
und Nancyhalle als großes repräsentatives Eingangstor (s. u.) umfunktionieren würde.




Stadtgarten im April 2008
Blick über den Stadtgartensee zum KLV-Hochhaus


Stadtgarten im Winter - Januar 2009


Im Februar 2012 ist der Stadtgartensee einmal wieder zugefroren.

   
Februar 2012                                       Trauerweide zu verschiedenen Jahreszeiten                                                    März 2017


Oktober 2017

   
Und im Februar 2014 blühen schon Märzenbecher und Krokus.


Der Stadtgarten im Mai 2012



Der Stadtgarten im Dezember 2016

   
Die Enten scheinen auf dem Wasser zu laufen - es ist aber eine dünne Eisschicht.


Raureif im Dezember 2016 - für mehr Bilder das Bild anklicken.




Gondolettarundfahrten bringen zusätzliche Abwechslung in einen Stadtgartenbesuch.


Auf der Seebühne finden Konzerte und andere Veranstaltungen statt.


Die Wasserspiele sind ebenfalls ein belebendes Element.



Die Pelikane haben die Wasserorgel besetzt.



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Der
Japanische Garten im Stadtgarten




Der Japanische Garten - ein besonderes Kleinod

             


See mit Teepavillon (links) und Pergola. Im Hintergrund eine 13-stöckige Pagode


Der japanische Garten im Herbst

Der Japanische Garten ist zu jeder Jahreszeit schön . . .


   

. . . denn im Winter
blühen hier schon die ersten Sträucher: Zaubernuss/Hamamelis . . .

   
. . . manchmal sogar im Schnee.


Japanischer Trockengarten
Zum Japanischen Garten gehört auch dieser interessante Trockengarten am Seeufer.


Einen schönen Blick auf den Trockengarten hat man auch von der südlich davon verlaufenden Brücke.

Der Japanische Garten feierte 2014 sein hundertjähriges Bestehen.





Ausschnitte aus einer Erläuterungstafel, die zum Jubiläum aufgestellt wurde.

   
Der 2016 restaurierte Shinto-Schrein ist ein Geschenk der japanischen
Stadt Nagoya.

Nachtrag 2017


Bei entsprechender Beleuchtung bieten auch die Buchsbaumkugeln ein interessantes Bild.


Der Japanische Garten im Frühling 2017

   



Herbst 2017




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Der Lauterberg im Stadtgarten



   
                                      Blick zum Lauterberg                                                                                Denkmal Lauter
Dieser "Berg" wurde ab 1889 auf  Anregung des damaligen Oberbürgermeisters  Lauter (Bild rechts) künstlich aufgeschüttet, um einen
Wasserhochbehälter zur Versorgung der Stadt zu verstecken. Durch die Materialentnahme für den Lauterberg
entstand u.a. der im Bild
sichtbare  Schwanensee
. Der  Hügel überragt die Umgebung  ca um 38 m. Auf seinem Gipfel wurde damals - mit Steinen der Rastatter
Festung - eine romantische Burgruine mit Aussichtsturm errichtet. Da nach der 1967 erfolgten Außerbetriebnahme
die Eisenplatten des
Wasserbehälters allmählich verrosteten,
wurde der ehemalige Wasserbehälter mit Schaumbeton ausgefüllt, um die Sicherheit im Gipfel-
bereich zu gewährleisten. Heute trägt der Gipfel eine Aussichtsplattform, die allerdings wegen der hoch aufragenden Bäume im Umfeld
leider nur noch eine beschränkte Aussicht bietet.


   

 Die künstliche Burgruine auf dem Lauterberg

   
"Burgtor", Vorder- und Rückseite

   
Diese verschlossene Tür (neben dem "Milchhäusle") ist der Eingang zu einem Gang mit den Wasserrohren,
durch die früher das Wasser nach oben in den Hochbehälter gepumpt wurde.



Die - leider ziemlich eingewachsene - Aussichtsplattform auf dem Lauterberg

Im Winter - wenn die Bäume entblättert sind - ist die Aussicht etwas besser.



Blick von der Aussichtsplattform  nach Südosten
Im  Vordergrund  Blockrandbebauung beiderseits der Karl-Hoffmann-Straße. Im Mittelgrund Gleis-
anlagen östlich des Hauptbahnhofs, dahinter der Wasserturm in der Fautenbruchstraße.  Den wei-
teren  Mittelgrund nimmt der ausgedehnte  Bereich des  Oberwalds ein. Den  Hintergrund bildet die
östliche Randstufe des Oberrheingrabens mit dem Fernmeldeturm bei Grünwettersbach.



Blick nach Norden zur Stadtmitte - ein beschriftetes Bild folgt unten





Blick nach Westen
Man schaut über die  Bahnhofstraße zur Südweststadt im Mittelgrund. Auffällig der langgestreckte
Hallenbau
des  ZKM mit den spitzen Giebeln  und am rechten Rand das Hochhaus der Deutschen
Rentenversicherung Baden-Württemberg. Ganz hinten rechts die Schornsteine des Heizkraftwerks
West und ganz links die Schornstein und Kesselhaus des damals im Bau befindlichen Blocks 8 des
Rheinhafen-Dampfkraftwerks.



Eine Tafel auf der Aussichtsplattform zeigt 2015, was man bei guter Sicht alles sehen könnte . . .


Der Zoo im Stadtgarten

Ein paar Bilder  aus dem Zoo . . . .

     

Die in die Jahre gekommenen "Eisberge" wurden im Sommer 2016 wieder aufgefrischt.
 
 





   
    Sonnernsittiche                                                                                        Habichtskäuze


Nachtrag 2016: Leider sind die Kamele jetzt in die Dependance Oberwald ausquartiert.


Schneeleopard

   
Zwergotter

   
           Im Sommer                                          Roter Panda                                      Im Winter


Im Spätherbst freuen sich die Pelikane über die leeren Bänke . . .


Der Fischreiher hat bei der Fütterung der Pinguine auch einen Fisch ergattert.


Im Winter warten gleich mehrere Fisch-/Graureiher auf die Fütterung der Pinguine.

   


Die bisherigen Gehege sollen über den Weg im Hintergrund nach Süden vergrößert werden.

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Ein Großbrand im Zoo

führte im November 2010 zur Vernichtung des Streichelzoos.




Das  Feuer hat den Streichelzoo (im Mittelgrund) mit allen Tieren vernichtet. Das dahinter
liegende Elefantenhaus wurde stark beschädigt, die Elefanten konnten mit Brandverlet-
zungen gerettet werden.



So hat es hier vorher ausgesehen . . .


Der  Brand des Streichelzoos bewirkte eine große Spendenbereitschaft Karlsruher Bürger und
Institutionen.
So konnte bereits i
m Sommer 2011 südlich der Schwarzwaldhalle ein neuer Strei-
chelzoo
entstehen.


Die Bevölkerung und Firmen von Karlsruhe spendeten in einem halben Jahr ungefähr
800 000 Euro für den Neubau
!

  Der neue Streichelzoo befindet sich im Dreieck zwischen Schwarzwaldhalle und Gartenhalle.


Der Bereich mit dem Streichelzoo (s. u.) ist weitgehend fertiggestellt.

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Das alte Dickhäuterhaus bekam nach dem Brand einen Anbau für die Elefanten.


   
Das neue Elefantenhaus ist nun fast fertig. Die Längsseite wurde mit "bepflanzten" Platten verkleidet.



Das neue Elefantenhaus - Blick vom alten Teil in das neue Winterhaus.




Das neue Elefantenhaus





Vorplatz Elefantenhaus im Sommer 2016
Die Längsseite ist üppig begrünt.


Das Dach wird zur Energieerzeugung genutzt.
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Der Streichelzoo





Über einen Einstieg kann man in das Gehege klettern. Rechts ein Futterautomat.





Man kann die Tiere tatsächlich streicheln und mit dem erlaubten Automatenfutter füttern.


Das neue Gehege für die Meerschweinchen. Die runden Glaskuppeln oben sind Beobachtungs-
kuppeln, die über eine Art Tunnel zu erreichen sind.





Wie dieses Bild andeutet, muss man sich bisweilen stark anstrengen, um die Meerschweinchen
zu sehen, wenn diese sich weiter unten aufhalten.

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Exotenhaus im Stadtgarten


Das Tullabad wird zum Exotenhaus
Mit Abbrucharbeiten im Inneren begann 2012 der Umbau des ehemaligen Tullabads zum Exotenhaus für den Zoo.



Der Umbau zum Exotenhaus hat schon Fortschritte gemacht.


Gastronomie am Exotenhaus
Das Exotenhaus ist fast fertig, der Gastronomiebetrieb Exo hat im Mai 2015 bereits mit einem
vorläufig noch reduzierten Angebot eröffnet.


Blick vom Restaurant in das Exotenhaus
Hier kann man einen ersten Eindruck von der interessanten Gestaltung des Exotenhauses bekommen.


Zum Exotenhaus umgebautes Tullabad
Der Umbau ist fertig, seit Anfang August 2015 ist das Exotenhaus zu besichtigen.


Kiosk          Ehemaliger Eingangsbereich          Kassenhäuschen
Im früheren Eingangsbereich hat man noch den Charm des Gebäudes aus der Mitte der 50-er Jahre erhalten.


Heutiger Eingang in das Exotenhaus


Das Innere . . .


. . . wurde in eine tropische Uferlandschaft verwandelt.

   
Flughunde                                               
und                                     Fledermaushöhle 


Fledermäuse in der großen Halle

Weiter mit Veränderungen/Eindrücken aus dem Stadtgarten


Umgestaltung im Bereich des östlichen Eingangs


Die Saftbar  ". . . mjam" lädt  nun zum Verweilen ein.
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Offener Bücherschrank im Stadtgarten


Ende März 2013 wurde im Stadtgarten (Wolffanlage) ein offener Bücherschrank zur allgemeinen
Benutzung aufgestellt.
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Frühling im Stadtgarten


Auch "Wildblumen" findet man im Stadtgarten.

   
Ein Denkmal erinnert an die "Mutter des Roten Kreuzes".
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Im Sommer 2016 ist der Duft- und Tastgarten fertig.


Auf Hochbeeten kann man nun ca. 150 Pflanzen sehen, riechen und ertasten.
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Der Streichelzoo wurde 2015 etwas umgestaltet.
Im Hintergrund sieht man links die Schwarzwaldhalle und rechts die Gartenhalle.
Eine weitere Halle am Nordende des Stadtgartens ist die Nancyhalle.

Die Kinderturn-Welt wurde
2016 als eine weitere Attraktion für Kinder geschaffen.
In der KinderTurn-Welt kann man an verschiedenen  Stationen  Bewegungsformen von  diversen
Teren nachempfinden und mit dem Einsammeln von Stempeln an den sechs Stationen schließlich
im "Reiseheft"  das Kinderturn-Diplom erwerben. Einige Beispiele folgen unten.


Kinderturnen im Streichelzoo
Hier können Kinder klettern und balancieren.


Kinderturnen beim Alpaka Gehege
Hier kann man rennen.


Kinderturnen bei den Eisbären
Hier kann man von "Eisscholle zu Eisscholle" springen.
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Neuheiten 2017


Am Südhang des Lauterbergs soll eine neue Luchs-Anlage errichtet werden - nur schade, dass
dafür erstmal kräftig gerodet werden musste . . .

   
. . .
aber das macht nichts, es wächst ja wieder zu ;-)

  
Karrige Lösungsformen im Kalkstein
An diesem neuen Erd-/Steinhügel am Stadtgartensee gegenüber der
Seebühne kann man die Verkarstung (Auflösung von Kalkstein durch
säurehaltiges Wasser) studieren.


Der bisherige Bereich soll über den jetzigen Weg nach Süden vergrößert werden.

   


Ein neuer Informationskiosk soll zu "mehr Besucherfreundlichkeit und Service" führen. Viele Einwohner der Süd- und Südweststadt
fänden es wohl besucherfreundlicher, wenn wenigstens der Eingang Ost wieder geöffnet würde.




Das begehbare Kängurugehege "Australia" ist nun fertig.

   


Zum Zoologischen Stadtgarten gehört auch eine Dependance im Oberwald.

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